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Berichte und Links zu bemerkenswerten ökologisch-ökonomischen Projekten

Ziel dieser Seite ist der Verweis auf Projekte, Aktivitäten, Ereignisse, die bekannt sein könnten - da sie in allgemein zugänglichen Medien veröffentlicht wurden -, die aber möglicherweise in der Informationsflut des Alltags zu rasch wieder untergehen.

Das Inhaltsverzeichnis ist alphabetisch bezüglich zentraler Begriffe geordnet. Die Artikel sind zeitlich nach ihrem Erscheinen geordnet.

Der erste Link rechts (bei den Artikeln) führt zur Originalfundstelle eines Artikels oder zu einer Kopie. Ggfs. vorhandene weitere Links führen zu direkten Fundstellen oder zu im Artikel genannten Bezugs-Webseiten. (Viele der angeführten SPIEGEL online-Artikel sind mittlerweile nur noch kostenpflichtig verfügbar. Wir arbeiten an diesem Problem!)


Die Seite entsteht aus Fundstellen im Netz sowie der Artikellektüre in verschiedenen Medien, vor allem dem Schwäbischen Tagblatt in Tübingen, aber auch SPIEGEL online und anderen.
Die in den Texten enthaltenen Informationen wurden nicht überprüft. Dies bleibt Aufgabe und Anreiz für die LeserInnen!

Derzeit sind die Artikel, die in Kopie aufgeführt sind, strenggenommen geklaut, da ohne Wiedergabelizenz. Daher sei ausdrücklich darauf verwiesen, daß es sich um unveränderte Originalartikel handelt, für die das Copyright bei den jeweils erwähnten Herausgebern liegt.

Mehr zu Technik und Hintergrund dieser Seite findet sich hier!

Ergänzendes zu "problematischen Positiva" wird hier angeschnitten.


Derzeitige Einträge
(Stand: Januar 2007; neue folgen im Herbst 2008!):

A
Zwölf Menschen verwirklichen ihren Traum vom Wohnen im Alter
Deutsche werden immer älter
Afrika der Hoffnung
Cola gegen Aids
Algen aus Deutschland frisch auf den Tisch
Uni-Ausbildung für Arme in Südafrika - Aus den Slums in die Chefetage
Bauer auf der Schwäbischen Alb baut Amaranth an
Autisten als Spezialisten für komplizierte Aufgaben
B
Kiestransport per Bahn in Schwaben
Mehr Biber an der Donau
Älter werden und gesünder bleiben dank mehr Bildung
Bohrer auf Mikrowellen-Basis
Brennstoffzellen-Auto serienreif
C
Mehr Car-Sharing
D
Der Bluetec-Diesel
Ein Dorf in der Stadt für alle Generationen
Downloaden und Gutes tun
E
F
Der Wohlstand Chinas bei den Frauen
G
Genossenschaften kommen wieder...
H
Das Schwäbische Hochland-Rind kommt
I
Internet ohne Strom und Telefonanschluß...
J
K
Kontrolleure bei Adidas in der Türkei
Kubaner züchtet Mini-Kuh
L
Läden rollen übers Land
Lärm in Deutschland nimmt ab
Lamas fühlen sich auch in Europa wohl...
Ökolandbau auf ehemaligen Mafiagütern
M
Nonnen betreiben Mineralquelle unter ökologischen Gesichtspunkten
N
Führer für nachhaltiges Einkaufen

 


O
Gestiegenes Vertrauen in Öko-Produkte
P
Die "Pace Car"-Bewegung in den USA
Edle Pelze für Obdachlose
Biologisches Pflanzenschutzmittel ausgezeichnet
Pflügen mit Ultraschall
Q
R
Eine Neuerfindung des Rades
Die stille Revolution auf den Reisfeldern
S
Die Scharia von gestern ist überlebt
Mit einem Buch gegen die Schlafkrankheit
Solarfähre auf Erfolgskurs
Neues von der Solarflotte
Neue Beschichtung für Solar-Module
Die Bürger von Saint-Camille verbinden soziale Utopie mit geschäftlichem Erfolg
Raffiniertes Musterbeispiel für Stadtsanierung in Leipzig
Strom aus Spinat
Wildstörche erobern den Süden zurück
Strom aus Gülle und Kot
T
Ökosex-Tempolimit
Wiederbelebung des Toten Meeres
Trinken gegen die Insolvenz
U
V
W
Was ein Hauptkommissar in Wyhl "anrichtete"
XY
Z
Ziegen und andere Bewahrer der Kulturlandschaft
Zwerggans-Rettung

 

Die Artikel, geordnet nach Erscheinungsdatum

Das variable Ökosex-Tempolimit

Wenn Sie Martin Unfrieds Ökosex-Kolumne aus der taz noch nicht kennen sollten, wird es aber dringend Zeit. Hier hat er sich selbst übertroffen:

Wer mit seinem Gefährt weniger CO2 ausstößt, zum Beispiel Herr Unfried mit seinem Kleinwagen, soll schneller fahren dürfen als die Besitzer von CO2-produktionsfreudigen Schluckspechten, wie sie weiterhin gerne von Redakteuren des deutschen Motorjournalismus gefeiert werden.

Wir raten zur tatkräftigen Massenunterstützung für das Projekt und geben als kurzfristiges Rätsel mit auf den Weg: Was für ein Auto fährt Herr Unfried?

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taz, 7.9.2007, S. 14


Uni-Ausbildung für Arme in Südafrika - Aus den Slums in die Chefetage

Wir fragen uns häufig, woher unser Unbehagen gegenüber "ökologisch-politisch korrektem Verhalten" kommt. Es ist uns schlicht peinlich. Wir hören mehr oder minder sanfte Stimmen unter nicht abgenommenen Fahrradhelmen hervor, die letztendlich immer noch predigen und immer nur eins predigen: Askese.

Weniger sei mehr. Es sei denn, es ist gut für die Gesundheit wie der arschteure Fahrradhelm.

Wir glauben, die Dinge sind komplizierter. Und ehe das nicht unter das Plastik am Kopf dringt, können sich die Grünen lang neu grün färben.

Wir brauchen kraftvolle Konzepte des "Mehr", des "Reichtums", ja, auch des "Luxus"; der "Opulenz". Wir brauchen wilde große und ungebärdige Träume vom individuell besseren Leben - für viele; und überall!

Das hier beschriebene Projekt einer "Hochschule für Arme" in Südafrika gehört in diese Richtung. Deren Absolventen wollen durchaus in der kapitalistischen Welt mitmischen, und zwar mit Schmackes. Sie sind keine Öko- oder Politrevolutionäre. Aber wenn wir lesen, wie sie in den Semesterferien in ihre Dörfer zurückgehen und dort ihr Wissen weitergeben, meinen wir etwas von einer vielgestaltigen Zukunft jenseits vieler Dogmen zu erkennen.

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SPIEGELonline, 7.2.2007


Älter werden und gesünder bleiben dank mehr Bildung

Dies ist ausnahmsweise kein Hinweis auf ein Projekt, sondern auf die Resultate zweier neuerer Untersuchungen, zufällig fast zur gleichen Zeit in die Presse gelangt:

Armut in der Dritten Welt bremst die geistigen Fähigkeiten. Besonders für Kinder unter fünf Jahren ist Hunger eine Hypothek.

Ein paar zusätzliche Schuljahre sind mit ein paar zusätzlichen Lebensjahren verbunden und mit einer deutlich verbesserten Gesundheit Jahrzehnte später, im Alter.


Statistiken müssen auf ihre Relevanz für den Gegenstand und die Reichweite und Gültigkeit ihrer Daten überprüft werden, was wir nicht leisten können.

Aber irgendwie paßt hier etwas gut zusammen. Raten Sie mal, was wir von den Bemühungen halten, Schul- und Studienjahre erbarmungslos weiter zu beschneiden!

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SPIEGELonline, 5.1.2007, "Hunger frisst die geistigen Fähigkeiten auf"

Telepolis, 4.1.2007, "Wer länger zur Schule geht, lebt länger"

SPIEGELonline, 3.1.2007, "Älter werden dank mehr Bildung"

Autisten als Spezialisten für komplizierte Aufgaben

Dies ist ein Projekt der Sorte "Warum ist da noch niemand früher drauf gekommen"? Geeignete Autisten werden von einer Zeitarbeitsfirma an Unternehmen vermittelt, wo sie mit genau den Fähigkeiten, die sie so ausgeprägt besitzen, die richtigen Menschen am richtigen Ort sind: zum Beispiel, um Stunde um Stunde an einem PC Tabellen zu erstellen und zu kontrollieren.

Die Behinderung - wenn wir bei dem Begriff einmal bleiben - bleibt eine solche - und wird gleichzeitig zum pragmatischen Leistungsmerkmal.

Das hat etwas "Pragmatisch Utopisches". Vielleicht können wir uns diesen Ausdruck mal als Begriffsneubildung patentieren lassen!

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Schwäbisches Tagblatt, 4.1.2007, Im Brennpunkt


Cola gegen Aids

Coca Cola gelangt in fast jedes afrikanische Dorf, Kondome nicht. Trotz Aids.

Aus diesem einfachen Gegensatz haben Kieler Designstudenten eine Kombination gestrickt: Entwürfe für Coladosen, die, zum Beispiel im Deckel, Kondome enthalten.

Für solche Projekte (wir sind schon beim verwirklichten Konzept!!!) braucht es Geld, aber dazuhin auch die Bereitschaft zu experimentieren und nicht auf jeden eingesetzten Cent zu schielen: Wenn Cola-Dose 1 so nicht ganz so funktioniert - dann Nr 2 und Nr. 3 her!

Jedenfalls müssen die Kondome dicht sein.

Jedenfalls braucht es Leute und Institutionen, die schrille Ideen finanzieren. Niemand braucht ein 21. Jahrhundert langweiliger Großprojekte und Großkonzerne.

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uniSPIEGELonline, 11.12.2006


die homepage der Muthesius-Kunsthochschule

Die Scharia von gestern ist überlebt - sagt ein sudanesischer Juraprofessor

Auch hier geht es nicht direkt um ein Projekt, aber man könnte von einem "Projekt des Denkens" sprechen. Zudem mag Islamische Rechtsentwicklung nicht unmittelbar zu ökologisch-ökonomischen Positiva passen, aber das täuscht.

Abdullahi An-Na'im betont, die islamistischen Kräfte seien auf dem Rückzug, und unter den 44 Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit seien die Scharia-praktizierenden nur eine Minderheit. Er sagt weiter, im Koran selbst, nicht in den westlichen Rechtsmodellen, seien die Grundlagen für ein offeneres Rechtssystem zu suchen.

Wir glauben, daß es weit mehr lohnt, auf solche Stimmen zu hören. Wir könnten dann gegenseitig auch selbstbewußter über eigenständige Wege ökologischen und ökonomischen Handelns lernen - und hätten dazu gern die Etats der politischen und medialen Bannerträger der sogenannten "Terrorbekämpfung".

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Schwäbisches Tagblatt, 6.12.2006, Lokalteil Tübingen, S. 21


Raffiniertes Musterbeispiel für Stadtsanierung in Leipzig

Eine Initiative sucht leerstehende Häuser, verhandelt mit den Eigentümern und vermittelt ihnen Zwischennutzer (für mindestens 5 Jahre), z.B. Künstler oder Sozialinitiativen. Die führen kleine Reparaturen durch und sanieren die genutzten Räume - dafür zahlen sie keine Miete, sondern nur Betriebskosten (nie mehr als 150 Euro für 100 Quadratmeter.

Irgendwie passen solche Aktivitäten weder richtig in ein kapitalistisches, noch in ein revolutionäres sonstiges Konzept.

Man könnte hier von einer "Win-Win-Situation" sprechen.

Da wir mißtrauische Hunde sind, wollen wir wissen, wie sich das alles bis in ein paar Jahren fortentwickelt. Beobachten Sie mit!

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SPIEGELonline, 27.10.2006


www.haushalten.org - die homepage der Initiative

Die Bürger von Saint-Camille verbinden soziale Utopie mit geschäftlichem Erfolg

Ein kanadisches Provinzdorf mit 450 Einwohnern vollzieht seit Ende der 80er Jahre eine bemerkenswerte Entwicklung: es gibt heute Land- und Forstwirtschaftskooperativen, ein blühendes Sozialleben für alle Generationen mit 25 Vereinen und 200 Ehrenamtlichen, ein Multimediazentrum, Telearbeitsplätze, eine Klinik und weiteres mehr.

Jenseits solcher Realitäten: Gehen Sie mal in eine Buchhandlung und fragen Sie nach Positiven Utopien in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur! Sie werden nur Katastrophenszenarien mit jugendlichen Helden als Klonen, nach neuer Eiszeit oder in einer autoritär strukturierten Hypermedienwelt finden.

Jenseits der real existierenden gesellschaftlichen Machtverhältnisse: Wir Alltagsmenschen und Alltagsschriftsteller konstruieren uns unseren Zukunftstrübsinn auch kräftig selber!

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Monde Diplomatique, 11.8.2006, Nr. 8045


Der Wohlstand Chinas bei den Frauen

China boomt, und nicht immer freut uns diese Vorstellung, oder? China haut die Umwelt in den Sack, kopiert schamlos alles und jedes, wird uns westlichen Schlaffis erst noch zeigen, was eins komma drei Milliarden fernöstliche Harken sind... Aber halt! Was wissen Sie und wir eigentlich wirklich von diesem Land? Wir unterstellen Ihnen, es könnte so ähnlich sein wie bei uns: der Wissensstand ist erbärmlich.

Und daher freuen wir uns über Artikel, die zumindest andeuten, es könnte noch ganz andere Facetten dieses Riesenlandes geben als jene, die wie die oben genannten Klischees immer wieder als Subtext durch vorgeblich nüchterne Analysen geistern.

Davon abgesehen ist es altes öko-soziales Allgemeinwissen, daß eine halbwegs vernünftige gesellschaftliche Entwicklung dort besser vorankommt, wo Frauen in Bildung und Einfluß nicht hintanstehen.

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SPIEGELonline, 4.2.2006


Der Bluetec-Diesel senkt massiv die Stickoxid-Werte

Wir haben als altmodische Verfechter von Graswurzelgrundsätzen und Kleinteiligkeiten zwar unsere grundsätzlichen Probleme mit Großkonzernen, aber deshalb müssen wir ja nicht blöd sein.

Wenn eine neue deutlich schadstoffärmere Diesel-Technologie von Daimler-Chrysler entwickelt wird, dann freut uns das. Zwar entziehen wir uns - siehe den Satz zuvor - ein wenig dem modernen Wording und sprechen nicht vom "saubersten Diesel der Welt", also, wir nehmen das Wort "sauber" bei Autos einfach nicht in den Mund, nein, wirklich nicht! Und wir erwägen auch, ob Daimler-Chrysler nicht endlich mal anfangen könnte, Stadtbahnen zu entwickeln (So etwas nennt man Produktkonversion.) (Und wir würden auch sehr gerne in einer Daimler-Bahn die geräuschlos schließenden Türen genießen!)!

Letztendlich wollen wir die Vielfalt von Konzepten mit erkennbarer Richtung.

Und keine Benzinfresserflottenwirtschaftsgeilheitsprojekte für China!!!

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Schwäbisches Tagblatt, 11.1.2006, Wirtschaft


Zwölf Menschen verwirklichen ihren Traum vom Wohnen im Alter

Unsere Gesellschaft wird eine immer ältere. Sie dürfen diese Ausdrucksweise als eine Alternative zum gewohnten "Unsere Gesellschaft überaltert" nehmen. Der argumentative mainstream pflegt diesbezüglich von recht weit links bis ausgesprochen rechts eigentümlich unisono ins selbe Horn zu tröten. Demgegenüber gibt es aber durchaus ernsthafte Überlegungen, die "Alterung" der Gesellschaft (im Zusammenwirken mit einem deutlichen Bevölkerungsrückgang) für gar nicht so schlimm zu halten - um nicht zu sagen: ihr sogar gesellschaftlich positive Auswirkungen zuzurechnen.

Mehr dazu können Sie in dem ausgewiesenen Artikel aus der online-Zeitschrift "Telepolis" lesen.

Hier soll ansonsten von einem Projekt gemeinschaftlichen Wohnens im Alter in Tübingen die Rede sein: eine Hausgemeinschaft von Eigentümern, die in individuellen Wohnungen leben, aber auch über Gemeinschaftsräume verfügen; die sich kennen und dieses Projekt gemeinsam initiiert haben. Gästezimmer können gegebenenfalls in Wohnräume für Pflegepersonal umgewandelt werden.

Wir malen uns mal wieder etwas aus: Es gäbe in Zukunft viele solcher Gemeinschaften, SEHR viele. Wir versuchen uns die Welt der Jungen dazu vorzustellen. Obgleich wir nichts gegen eine halbierte Zahl von Deutschen hätten: da könnte man doch glatt wieder Lust kriegen, Kinder in die Welt zu setzen!

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Schwäbisches Tagblatt, 14.10.05, Lokalteil Tübingen, S. 27

Telepolis, 24.12.06, "Weniger Nachwuchs, sinkender Wohlstand?"


Kubaner züchtet Mini-Kuh

Ein kubanischer Parteigenosse erträgt den Versorgungsnotstand nicht mehr. Nach seiner Pensionierung beginnt er, Miniaturkühe zu züchten, die zukünftig in jeden Haushalt gehören sollen.

Dem SPIEGEL online-Artikel ist eine nicht untypische leichte Süffisanz eigen. Und wir wollen diese bemerkenswerte ökonomische Neuentwicklung, gemäß althergebrachter Gentechnik durchgeführt und noch in Entwicklung begriffen, auch nicht in den gerupften sozialistischen oder irgendeinen anderen Himmel loben.

Aber auch wenn der Enderfolg noch aussteht, gehört dieses Beispiel in die Kategorie menschlichen Fortstrebens, wo Neues anders als über die Milliardenbeträge der Forschung von in allererster Linie rein wirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen zustande kommt. (Vgl. den Artikel zur "stillen Reisrevolution"!)

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SPIEGEL online, 20.9.2004

Iserlohner Brauerei - Trinken gegen die Insolvenz

Dies ist kein ökologisch wertvolles Thema, das wir hier anschneiden: eine Iserlohner Brauerei soll geschlossen werden und wird durch das vereinte Kämpfen und Trinken von Iserlohner Bürgern gerettet.

Oder wie?

Es soll gelächelt werden dürfen! Aber hier findet lokal orientiertes wirtschaftliches Handeln statt, mit allen Konsequenzen: Trinkt weniger die nationweit verbreiteten Großbiere!!! Fühlt Euch mit verantwortlich für die Herstellung der Produkte, die Ihr konsumiert!!!

Warum soll sich denn "Global denken - lokal handeln" nur auf gesunde Produkte erstrecken?

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SPIEGEL online, 20.9.2004

Mit einem Buch gegen die Schlafkrankheit

Es gibt viele Schrecken auf der Welt, die nicht bei Einzelnen haltmachen.

Es ist eine alte Frage, was Literatur, das Schreiben über die Dinge, zur Veränderung der Verhältnisse beitragen könne. Wir fragen uns das natürlich auch, während wir im temperierten Arbeitszimmer Texte in die Maschine hacken.

Im Südsudan ging ein künstlerisch-literarisches Vorhaben schmerzhaft-direkt zur Sache.

Es gibt viele Wunder auf der Welt, die von Einzelnen ausgehen.

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Schwäbisches Tagblatt, 18.8.2004, Im Brennpunkt


Die stille Revolution auf den Reisfeldern

Viele Reisbauern in Asien und Lateinamerika denken radikal um. Sie verabschieden sich von einer tausend Jahre alten Anbaumethode. Der Vorteil der neuen Produktion: Weniger Saatgut, der Wasserverbrauch sinkt, der Ertrag erhöht sich um mindestens das Doppelte.

So beginnt dieser Artikel. Geben Sie's zu: Sie haben spontan an Gentechnik gedacht! Gentechnik ist in - und zwar auch deswegen, weil sie den Diskurs bestimmt! Das war schon bei der Atomkraft so! Dafür oder dagegen - da wird's laut im Gespräch!

Aber hier spielt Gentechnik gar keine Rolle! Hier wird "nur" trickreich anders gepflanzt.

Diesem "stillen Projekt" sollte alle Lautstärke der Welt gehören!

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Schwäbisches Tagblatt, 8.7.2004, Im Brennpunkt

Strom aus Spinat

Hört sich so an, als sei nicht nur das Öl alle, sondern auch sonst so ziemlich alles!

Tatsächlich aber könnten offenbar Solarzellen auf Spinatbasis in Zukunft billiger zu produzieren sein als solche auf Siliziumbasis.

Wir wissen auch, daß der Spinat schon für eine der fürchterlichsten Täuschungen in der Geschichte der Kindheit verantwortlich zeichnete. Daher werden wir dieses Projekt mit Argusaugen verfolgen.

Aber unsere Notebooks würden wir auch mit Spinat befeuern, sozusagen. Aber ja! Wir sind ja schon lange groß.

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SPIEGEL online, 28.6.2004


Downloaden und Gutes tun

So lautet der erste Satz des SPIEGEL online-Artikels, in dem es darum geht, daß die britische Organisation Oxfam ein Musikportal eingerichtet hat, wo bei jedem kostenpflichtigen Download eines Musiktitels 10% der 75 bis 99 Cent an soziale und ökologische Projekte gehen.

Bemerkenswerte Idee. Nur warum dieser Titel? Ist Downloaden nichts Gutes? Ach nein, Gutes ist ja, wenn man GUTES tut.

Downloaden is ja ansonsten echt ego, ne?

Der SPIEGEL hängt an den Satz noch ein Fragezeichen dran. Weiß er selbst nicht, was nun GUT ist? Oder spürte der Schreiber des Artikels subtil, daß der Gegensatz ein bißchen doof ist?

Wir rätseln an den subtilen Subtexten von medienwirksamer Sprache herum.

Und lutschen zur Entspannung ein GUTSEL.

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SPIEGEL online, 24.5.2004


Pflügen mit Ultraschall

Ein jordanischer Agraringenieur entwickelt einen Pflug, dessen Ultraschalltechnik weder den Boden aufreißt und so der Erosion zugänglich macht, noch schwerer, den Boden verdichtender Zugmaschinen bedarf.

Wenn wir uns solche Pflüge als übliche Geräte in den Ländern der sogenannten Dritten Welt vorstellen, kommen alte Klischeebilder hoch: Müssen Afrikaner oder Inder nicht pittoresk hinter ihren von Tieren gezogenen Pflügen herlaufen?

Uns kommt auch ein bißchen das Kotzen hoch, weil solche Bilder immer noch allzuhäufig in Reiseberichten und ähnlichen Medienerzeugnissen auftauchen.

Wir wollen Reiseangebote nach Jordanien, wo uns Ausflüge zu solchen Innovationen angeboten werden!

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SPIEGEL online, 16.2.2004

Das Schwäbische Hochland-Rind kommt

"Schmeck den Süden", zum Beispiel mit Fleisch von wolligem Highland Cattle, whose origin, however, is the "Schwäbische Alb", indeed.

Global denken, lokal essen! Einweißreich und zart. Und was nicht gegessen wird ist trittsicher, krankheitsresistent, das ganze Jahr im Freien und braucht kein Kraftfutter.

Darauf einen schwäbischen Hagebutten-Sherry von der selben Adresse!

Und wenn die Nationale Fraktion mal wieder über den Verfall Deutschlands faselt, denken wir patriotisch an dieses wahrhafte und leckere Deutschland auf der Alb!

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Schwäbisches Tagblatt, 8.1.2004, Seite 32

Ein Dorf in der Stadt für alle Generationen

In Heidenheim entsteht seit 2003 eine innerstädtische Dorfanlage, wo in sorgsamer Konzeption Ältere und Jüngere samt Infrastruktur so nebeneinander leben werden, daß gegenseitige Unterstützung bei ansonsten individuellem Leben zum Alltag wird.

Die Wohngebäude werden in Holzbauweise errichtet und mit Holzhackschnitzeln beheizt.

Soziale und ökologische Innovation gehen Hand in Hand.

Geil.

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Schwäbisches Tagblatt, 8.12.2003, Südwestumschau

Eine Neuerfindung des Rades

Zwei Maschinenbaustudenten entwickeln ein elegant gestaltetes High Tech-Fahrrad mit regenabweisender Scheibe, Solarantrieb für Bergstrecken und Kunststoffriemen- statt Kettenantrieb.

Über den in verschiedenen Prognosen angepeilten Stückpreis reden wir mal noch nicht.

Aber wir sehen eine Zukunft mit solchen Fahrrädern als Alltagsfortbewegungsmitteln vor uns. Und da wir ebenso technikbegeistert (gelegentlich) wie kinoversessen (immer) sind und uns für die Bedeutung und Wirkung von Medien interessieren, fragen wir uns auch schon, ob Thriller mit Verfolgungsjagden auf solchen Fahrrädern nur lächerlich wirken oder sogar ganz neue ästhetische Action-Qualitäten entwickeln würden...

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Schwäbisches Tagblatt, 19.8.2003, Im Brennpunkt


www.projekt-laeufer.de

Adidas schickt seinem Zulieferer in der Türkei den Kontrolleur ins Haus

Es gibt nichts zu bejubeln, wenn Großhersteller inzwischen häufiger an ihren Billiglohnproduktionsstätten überprüfen, ob Regeln für Arbeitszeit, Mindestlohn, Sicherheitsvorschriften und Umweltstandards eingehalten werden.

Es bleibt bedauerlich - und muß gleichzeitig in die kollektive Erinnerung eingeprägt werden! -, daß solches wesentlich nur durch Druck von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften zustande kam.

Aber die Richtung ist gut.

Aber was bereits klappt ist nur der Anfang, erst der Anfang... (Falls jemand doch jubeln wollte!)

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Schwäbisches Tagblatt, 15.8.2003, Im Brennpunkt

Tante Emma rollt von Ort zu Ort

Wenn die Läden auf den Dörfern und in den Stadtzentren schließen, ist das ein Elend, und ob da mobile Läden einfach als Positivum angesehen werden sollten, kann kritisch befragt werden.

Doch uns interessieren die Überlegungen zu zukünftigen Mobilitätskonzepten in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Ob es absehbar auch fahrende Genossenschaften geben könnte? Mit Satelliten-Internet versehene und mit eleganter Logistik ausgerüstete fahrende Händler einer neuen Zeit gar, Nomaden der nahen Zukunft in einer immer dünner besiedelten Bundesrepublik...

Bruce Chatwin würde lächelnd nicken. Und wir träumen von der transmodernen Gesellschaft...

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Schwäbisches Tagblatt, 9.8.2003, Wirtschaft


www.bruce-chatwin.de

www.brucechatwin.com

Algen aus Deutschland frisch auf den Tisch

Auf Sylt wird an großflächiger Produktion von Algen für die heimische Küche geforscht.

Fettarme, mineralien-, spurenelement- und vitaminreiche Algen!

Glitschige Algen.

Ja. Aber gehen Sie mal in einen Naturkostladen oder Fernostladen und kaufen sich dort knusprige getrocknete Algenblätter!

Die Radikalen übersehen gerne, daß die Zukunft auch am gewöhnungsbedürftigen Glitschgrünzeugs erarbeitet werden muß, das sich uns schaudererzeugend um die strampelnden Beine winden will...

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Schwäbisches Tagblatt, 5.8.2003, Blick in die Welt

Ziegen und andere Bewahrer der Kulturlandschaft

Acht Initiativen von mehr als 60, die sich beworben hatten, erhalten den Kulturlandschaftspreis 2003 des Schwäbischen Heimatbundes. Viel mehr Gruppen als im Vorjahr hatten sich beworben.

Was heißt das? Boomt da überraschenderweise etwas an "Alternativer Weltgestaltung", obwohl "Öko" doch arg out sei?

Wir haben unseren üblichen, im "Technik und Hintergrund-Text" dargestellten Verdacht: Hier sind höchst pragmatisch wirtschaftende Menschen am Werk, die zum guten Teil jenseits des Idealismus einfach an die Sicherung ihres Lebensunterhalts auf neuen Wegen denken.

Solche Menschen haben oft wenig Zeit übrig, um politische Arbeit im klassischen Sinn zu betreiben, um sich auch öffentlichkeitswirksam als Teil eines "Projekts des ökologischen Umbaus" oder dergleichen zu begreifen.

Und darum finden sich solche Inititativen hier vermerkt!

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Schwäbisches Tagblatt, 30.7.2003, Südwestumschau

Kiestransport per Bahn in Schwaben

Einst war er selbstverständlich, der Gütertransport auf der Schiene. Dann kam die Droge Asphalt...

Doch die Welt ist im Wandel. In fernen Provinzen planen sogar Regierende die Rückkehr zur Schiene. Aber der Feinde und Gefahren sind noch viele. Werden die Kieszüge als Baustein des Neuen Zeitalters bestehen, auf daß Asfaltoth, der Zähfließende Schwarze Meister, genügend besiegt werde?

Der Kiesel sei mit ihnen, der, Steinchen um Steinchen, den Strom des Gegners bremst, ausdünnt und umleitet!

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Schwäbisches Tagblatt, 24.7.2003, Südwestumschau

Lamas fühlen sich auch in Europa wohl...

... und schützen Gebirgshänge vor Erosion, wenn sie nicht Bauern zusätzliche Standbeine verschaffen.

Wir werden jetzt nicht damit anfangen, ob derart südamerikanischen Genossenschaften zur Erzeugung von Alpaka-Wolle geschadet wird. Das ist uns einfach mal zu kompliziert!

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Schwäbisches Tagblatt, 14.4.2003, Blick in die Welt


www.lamas-alpakas.de

Ökolandbau auf ehemaligen Mafiagütern

In manchen Projekten prallen so ziemlich alle wesentlichen Probleme auf diesem Planeten zusammen, so hier, wo in Sizilien (Nord-Süd-Konflikt) auf enteignetem Cosa Nostra-Land (Gewalt und Unterdrückung mit politischer Verquickung) nunmehr jugendliche Arbeitslose (eben dieses Problem!) genossenschaftlich arbeiten und produzieren (selbstbestimmtes Wirtschaften).

Solche Berichte, auf festes Papier ausgedruckt und ordentlich gerollt, hauen wir gerne Leuten um die Ohren, die hierzulande allzusehr über die Verhältnisse jammern.

Und dabei übersehen wir nicht die bitteren Schlußsätze des Artikels.

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Schwäbisches Tagblatt, 7.3.2003, Im Brennpunkt

Internet ohne Strom und Telefonanschluß...

... und zwar für Reisbauern in Laos!

Wenn Sie wissen wollen, was ein Beitrag modernster Technologie für eine lebenswerte Welt für Alle sein kann, dann lesen Sie hier weiter!

Hier geht uns das computer- und internetbegeisterte Herz auf. Gleichzeitig wissen wir, was es tatsächlich derzeit mit der Weltumspanntheit der "weltumspannenden Kommunikationsmöglichkeiten" auf sich hat: Alles diesbezügliche Werbegequake ist größtmöglicher Mist! Forschen Sie nur mal nach den weißen Stellen der Internetlandkarte dieses Planeten!

Gehen Sie dann auf Froschjagd! Grillen Sie sie auf den Feuern der leise tönenden Projekte

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web.de, 5.3.2003


www.jhai.org

Genossenschaften kommen wieder...

... und mit ihnen Tante Emma-Läden in Dörfern, aber ebenso internetgestützte Organisationsformen wie Aufbauprojekte in ärmeren Ländern.

Darüber darf gestaunt werden.

Danach darf man sich nüchtern mit den Fakten beschäftigen.

Anschließend sei ans Herz gelegt, vom in Osteuropa verständlicherweise vermiesten Begriff des "Genossen" aus dennoch weiterzuspinnen: Gibt es vielleicht doch... nein, nicht "den Sozialismus"... aber möglicherweise Formen sozialistisch organisierten Lebens, die ohne Angst vor der Knute funktionieren und befördert werden sollten?

(Mein Gott, wie drücken wir uns ungeheuer behutsam aus! Aber genau das wollen wir: Behutsamkeit!)

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Schwäbisches Tagblatt, 14.1.2003, Das aktuelle Thema

Edle Pelze für Obdachlose

Pelzbesitzer entscheiden sich aus Tierschutzgründen gegen das Tragen von Pelz. Bislang wurden solche Pelze vernichtet; jetzt werden sie verteilt...

Das Universum kann ein sehr skurriler Ort sein. Aber manchmal trägt die Skurrilität bemerkenswert vernünftige Züge!

Eine absolut unromantische Weihnachtsnachricht!

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Schwäbisches Tagblatt, 13.12.2002, Blick in die Welt

Weißglut statt Raserei

Eine amerikanische Bewegung, "Pace Car" mit Namen, propagiert die strikte Einhaltung von Tempolimits auf Straßen.

Es scheint für wirklich ALLES eine Bewegung zu geben!

All diese Bewegungen! Sie kommen, und sie gehen auch wieder; oder sie verändern sich. Manche sind nicht mehr so eindeutig politisch oder gar revolutionär. Aber uns kommen die revolutionären Ideologen in den Sinn, und so finden wir sanftere Bewegungen ziemlich gut.

Sicher, wenn wir an die heutigen Bürgerinitiativen denken, die - engagiert, engagiert! - dem St. Florians-Prinzip bei der Abwendung von Mobilfunkmasten neben ihrer Siedlung, bitteschön, ja, gerne, wenn's woanders ist... huldigen, wird uns alten politischen Hanseln schon ein wenig übel.

Dann halten wir auch hier unser eingespieltes Tempolimit auf Landstraßen und Autobahnen ein und erholen uns wieder. Ja!

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SPIEGEL online, 17.12.2002


David Engwichts Website "Less Traffic"

"Pace Car"-Bewegung in Atlanta

"Capitola walks"

Deutsche werden immer älter

Es gibt Gründe, dies nicht zwangsläufig und ausschließlich für eine Errungenschaft zu halten. Wie werde ich leben, wenn ich so alt bin und die Renten im Loch bleiben? Und ich am Ende von sündteuren Lebenserhaltungsmaschinen nur noch am Sterben gehindert werde?

Gleichwohl sollten wir die zahllosen zahnlosen, von Krankheiten gezeichneten, ungefähr vierzigjährigen "Alten" vergangener Jahrhunderte nicht außer acht lassen, wenn uns zu viel Heil in eben solcher Vergangenheit zu liegen scheint.

Und was das angeht, können wir auch ganz schlicht zum Beispiel nach Afrika schauen, wo ein beträchtlicher Teil der Weltbevölkerung vielleicht auch gerne älter werden möchte; in Würde.

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Schwäbisches Tagblatt, 21.11.02, Blick in die Welt

Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul betreibt Mineralquelle unter ökologischen Gesichtspunkten

Was soll man dazu noch sagen?

Möge uns, wenn wir im Supermarkt nach "Vittel" oder ähnlichen auf Extremweittransportwegen zu uns gelangten Massenprodukten die rasch zugreifende Hand ausstrecken ("Ich hab viel zu tun und wenig Zeit, ich kann heut nicht auch noch nach ökologisch korrekten Produkten suchen! Laß mich in Frieden!"), vor dem inneren Auge Schwester Theodolinde (die Geschäftsführerin) und vor unserer äußeren Nase rätselhafterweise eine Flasche Adelholzener Alpenquelle erscheinen.

Beides könnte grundsätzlich auch schon ohne die Hand Gottes zustandekommen!

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Schwäbisches Tagblatt, 14.11.2002, Im Brennpunkt

Lärm in Deutschland nimmt ab

Laut einer Umfrage... ja ja, wir wissen schon, was heißt das denn?

Und gewiß ist dies auch eine jener Nachrichten, die allzugerne von den Propagandisten des "Alles wird besser und schöner" herangezogen wird.

Wir ersetzen das "Alles" durch "Manches" und "Einiges" und legen den geneigten LeserInnen die selbständige Begutachtung dieser Informationen nahe.

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Schwäbisches Tagblatt, 6.11.2002, Blick in die Welt

Der Mikrowellen-Bohrer - Schneller und leiser zum Loch

Israelische Forscher arbeiten an einem baustellentauglichen Bohrer, der lautlos mit Mikrowellen Beton und andere Materialien durchdringt.

Manchmal möchte man ja meinen, in Israel würden nur noch Selbstmordattentate bekämpft und würde mit radikalen Siedlern gerungen. Stimmt Gottseidank nicht!

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firstsurf, 4.11.2002

Neues von der Solarflotte

Von 2001 stammt ein Bericht über die erste Solar-Linienfähre auf dem Bodensee. Ein Jahr später gibt es deren mehrere! Gleichzeitig zeigt das Kentern einer Solarfähre auf dem See der Landesgartenschau in Pfullendorf (mit einem Todesfall!), wie sensibel die neue Technik noch dasteht.

Wir hoffen auf viele derartig ein wenig nachvollziehbare Entwicklungslinien: Da wächst etwas!

Sicher wünschten wir alle uns alles schneller - das wiederholen wir gerne! -, aber hätten Sie noch gewußt, daß 2001 nurmehr von einer Solarfähre auf dem Bodensee die Rede war - und ein Jahr später 5 Fähren Liniendienste versehen?

Wir nicht!

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Schwäbisches Tagblatt, 24.10.02, Südwestumschau

Brennstoffzellen-Auto serienreif

Tatsächlich: Autos, die nur Wasserdampf in die Luft blasen, werden kommen! Wough!

Andererseits werde die Ablösung des Verbrennungsmotors möglicherweise ein Jahrhundert dauern. Ah, ha! Uns Autobauer-Laien erscheint doch merkwürdig, daß die Senkung der Herstellungskosten ein derartig langfristiges Projekt sein müßte. Vielleicht steckt da bei Daimler-Chrysler auch einige Befürchtung vor der Macht der Umwälzung im Kalkül solcher Vorsichtsäußerungen. Also sollte sich politischer Druck hier sicherlich lohnen.

Für die wichtige und schwierige Diskussion privates Auto contra öffentliche Verkehrsmittel wird das Brennstoffzellen-Auto gutes Futter bieten: Es gibt jenseits dieser Frontstellung noch weitere Alternativen, beispielsweise Car Sharing-Modelle in noch völlig ungeahnten Ausmaßen. (Vgl. hierzu einen anderen oikolinks-Artikel!)

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Schwäbisches Tagblatt, 9.10.02, Wirtschaft

Solarpreis 2002 geht nach Ulm

In dem Artikel heißt es zum Beispiel: Das größte Passivhaus-Bürogebäude der Welt steht [...} in Ulm. Auf den Dächern des dazu gehörigen Parkhauses entsteht derzeit die bisher größte Sonnenstromanlage Ulms mit einer Spitzenleistung von 137 Kilowatt.

Aha!

Toll.

Guckt nicht nur ins neue Berlin oder nach Amerika. Schaut in die schwäbische Provinz!

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Schwäbisches Tagblatt, 9.10.02, Südwestumschau


www.eurosolar.org

Bauer auf der Schwäbischen Alb baut "Inkagetreide" Amaranth an

Dem uns eigenen schlichten Denken gemäß gefällt uns, wenn exotische Genüsse auf weltumspannende Transportwege verzichten können.

Amaranth ist auf Grund fehlenden Klebers für Weizenallergiker geeignet und auch sonst gesund.

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Schwäbisches Tagblatt, 8.10.02, Südwestumschau

Biologisches Pflanzenschutzmittel ausgezeichnet

Eine Firma aus Wismar erhält die Hälfte des mit 500000 Euro dotierten Europäischen Umweltpreises für ihr in jahrelanger Arbeit entwickeltes - und bereits höchst erfolgreiches - Pflanzenschutzmittel auf der Basis eines besonderen Pilzes.

In einer Vorablaudatio ist die Rede vom Beweis, "daß biologischer Pflanzenschutz auch betriebswirtschaftlich machbar sei".

Das finden wir toll, sind uns aber bereits seit ungefähr 20 Jahren ziemlich sicher, daß solches passieren kann - um ein wenig sarkastisch zu werden! Natürlich: Anfang der 80er war die Erwartung wirtschaftlich rentabler Ökoprodukte oftmals eine utopische Vision - aber wer hat recht behalten, na, wer?

Übrigens halten wir auch eine Welt ohne nennenswerte Kriege für machbar!

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Schwäbisches Tagblatt, 5.10.02, Seite 1

Strom aus Gülle und Kot

Es geht um Biogas-Anlagen in Baden-Württemberg. Genauer: um drei Bauernhöfe bei Geislingen, mit deren vergorener Gülle von Kühen, Schweinen und Hühnern der eigene Strom produziert wird. Und die Überschüsse (an Strom, nicht an Gülle) werden auch noch ins öffentliche Netz eingespeist.

Dies ist ein wunderbares Beispiel für Bitte mehr davon! VIEL MEHR!!!

Ganz klar: Keines solcher Projekte (von denen es in Baden-Württemberg immerhin schon 195 gibt) funktioniert überall und unter allen Bedingungen.

Aber die positive Seite des angeblichen Allheilmittels "Flexibilisierung" von allem und jedem - vor allem bezüglich der menschlichen Arbeitskraft ergreift uns bei diesem Begriff eher ein kalter Schauder! - bedeutet zum Beispiel: nicht zuletzt mit Hilfe computerisierter Anpassungstechniken individuelle Einzellösungen auf der Basis eines Grundmodells erstellen.

Das Zeitalter des Individuellen beginnt erst! Wahrhaftig!

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Schwäbisches Tagblatt, 21.9.02, Südwestumschau

Wildstörche erobern den Süden zurück

Durch die Ausweisung von Schutzgebieten erhöhte sich die Zahl echter Wildstörche in Süddeutschland derart, daß sie den sogenannten Standstörchen die Plätze streitig machen.

Natürlich steckt im Positiven der Nachricht das negative Erbe der Vergangenheit: der massive Rückgang der baden-württembergischen Storchenpopulationen in den früheren Jahrzehnten.

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Schwäbisches Tagblatt, 7.9.02, Südwestumschau

Zwerggans-Rettung

Junge Zwerggänse - als höchst bedrohte Spezies - werden auf Menschen geprägt, die Ihnen später mit Leichtfliegern voranfliegen sollen, um das Ziel ihres Vogelzugs von Osteuropa - wo sie in großer Gefahr sind, abgeschossen zu werden - auf den Niederrhein umzulenken.

Das hört sich so schräg an, wie die finanzielle Förderung des Projekts massiv ist. Ein schönes Beispiel für Umweltarbeit, über die viele Leute in diesen scheinbar immer knapperen Zeiten die Nasen rümpfen dürften: welch ein Öko-Luxus!

An solchen Beispielen läßt sich weiterdiskutieren, ob und wie weit Luxus etwas Positives ist - und ob ein langfristiges ökologisches Denken auch am Einzelprojekt eines Artenschutzes sogar ein höchst notwendiger Luxus ist! (Es darf auffallen, daß auch in letzerem Gedanken von Luxus die Rede ist!)

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Schwäbisches Tagblatt, 4.9.02, Südwestumschau


www.zwerggans.de

Wiederbelebung des Toten Meeres

In diesem Jahr 2002 tobt der Nahost-Konflikt leider mit großer Heftigkeit. Um so bemerkenswerter, daß sich Israel und Jordanien im selben Jahr auf den Bau einer Meerwasserpipeline vom Roten Meer her zur Rettung des austrocknenden Toten Meeres verständigen.

Uns boshaften Ökolaien erschiene es natürlich zunächst viel einleuchtender, die massive Wasserentnahme aus dem einzigen wesentlichen Zufluß des Toten Meeres, dem Jordan, zu begrenzen.

Wir geben andererseits zu, daß wir die Wasserprobleme einer Region wie dem israelisch-palästinensisch-jordanischen Gebiet rund ums Tote Meer nicht wirklich durchschauen.

Jedenfalls ist künstliche Bewässerung in dieser Region seit Jahrtausenden ein Projekt des Menschen. Warum also heute nicht auch ein ganzes Meer "bewässern"?

Und vermutlich könnte man mit den lausigen 815 Mio. Euro Baukosten grade mal ein paar Tage intensiven Krieg führen!

Also, baut!!!

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Schwäbisches Tagblatt, 3.9.02, Seite 1

Führer für nachhaltiges Einkaufen

Als Arbeitsergebnis des 2001 gegründeten "Rates für nachhaltige Entwicklung" entstehen konkrete Vorschläge für den alltäglichen Einkauf. Bis September 2002 testeten 72 Familien einen neuen Einkaufsführer.

Der "Nachhaltigkeits"-Begriff wird sinnvollerweise immer mehr den "Umwelt"-Begriff ablösen. Knapp gesagt bedeutet "Nachhaltigkeit", daß in der Produktion nicht nur Ressourcen verbraucht, sondern deren Erholung oder Neuentstehung miteinbezogen werden.

In der Forstwirtschaft, aus der dieser Begriff ursprünglich stammt, heißt das: Für jeden Baum, der gefällt wird, wird ein neuer gepflanzt. Abholzung richtet sich nach Alter und Stabilität der Gesamtbestände.

Eigentlich ist es höchst spannend, über das Privatleben an einer Welt mitzugestalten, in der Nachhaltigkeit überall erprobt und eingeführt wird - und in der sich Nachhaltigkeit und Luxus und Genuß durchaus vertragen können!!!

Beziehungsweise: Nachhaltigkeit und günstige Preise! Mit dem "Luxus"-Begriff eben waren nämlich nicht die Öko-Waren für Gutbetuchte gemeint, sondern all das Unsinnige, Verrückte, Verruchte, das auch zum Leben gehört.

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Schwäbisches Tagblatt, 29.8.02, Seite 1


www.nachhaltigkeitsrat.de

Mehr Car-Sharing

Autoteilen wird immer beliebter - und dies nicht nur bei Privatleuten. Auch Gemeinden beginnen ihre Fuhrparks für die Mitarbeiter mittels Car-Sharing besser auszulasten.

In einem anderen oikolinks-Artikel ist vom Brennstoffzellen-Antrieb die Rede. Und von der Frontstellung zwischen Privatautos und öffentlichen Verkehrsmitteln. Weiterhin können solche Frontstellungen durch Alternativ-Konzepte aufgerüttelt und aufgeweicht werden!

Stellen Sie sich eine Welt voller effektiver Bus-, Bahn- und Straßenbahnsysteme + ausgiebige Car-Sharing-Flotten + einem gewissen Anteil an Privatfahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb vor.

Kommt eventuell ein klein wenig 70er-Jahre Öko-Aufbruchsstimmung in Ihnen hoch? Nur ein Fünkchen?

Es wird sicher länger dauern als in den 70ern gehofft.

Und den verlorenen Glauben an den Osterhasen dürfen wir auch ein wenig betrauern.

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Schwäbisches Tagblatt, 29.8.02, Südwestumschau


www.carsharing.de

Neue Beschichtung für Solar-Module

Ein neues Antireflexglas erhöht unmittelbar die Energieausbeute von Sonnenkollektoren.

Entwicklungsschrittchen um Entwicklungsschrittchen arbeitet sich die Solar-Technik voran. Von gigantischen Projekten - Atomkraftwerken vergleichbar - wird noch lange nicht die Rede sein. Um so übersehbarer sind diese kleinen Schritte.

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firstsurf, 26.8.02


Fraunhofer-Institut für Silikatforschung

weitere links im Artikel

Was ein Hauptkommissar in Wyhl "anrichtete"

Dies ist eigentlich ein Bericht über ein mehr als 25 Jahre altes positives Ereignis: Ein Polizeibeamter verriet damals den Zeitpunkt der geplanten Räumung des besetzten Atomkraftwerk-Baugeländes in Wyhl.

Aber geoutet hat sich dieser Mann erst jetzt. Und seine Geschichte ist ein Beispiel für Zivilcourage - ohne alle Öffentlichkeitsgeilheit (was wir in diesen heutigen Zeiten hinzufügen!).

Uns interessiert, wie sehr die Welt durch solche Menschen funktioniert. Wie sie durch Staatslenker und Wirtschaftsbosse funktionieren würde, wird uns ansonsten schon genügend breit nahegebracht.

Wie sie wirklich funktioniert, wird sich erst aus dem klugen Zusammensehen beider Pole erschließen. (Es gibt noch mehr solcher Polaritäten!)

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Schwäbisches Tagblatt, 3.1.02, Im Brennpunkt

Afrika der Hoffnung

Es gibt offensichtlich ein Afrika, in dem in vielen Kleinprojekten eine höchst positive Entwicklung sichtbar wird.

Dies sieht strenggenommen nicht nach einem oikolinks-Bericht aus. Aber das täuscht.

Nur Menschen und Gemeinschaften, deren Grundbedürfnisse stabil gesichert sind, können ernsthaft über den eigenen Tellerrand hinausblicken: zum Beispiel dorthin, welche Auswirkungen ihr eigenes Wirtschaften auf das Ökosystem hat.

Und es zeigt sich überall: Wissen und Ausbildung (in den armen Ländern vor allem von Frauen!) tragen zu einem (selbst-)bewußteren Umgang mit der Umwelt massiv bei.

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Schwäbisches Tagblatt, 21.12.01, Das aktuelle Thema

Solarfähre auf Erfolgskurs

Zwischen Gaienhofen im Kreis Konstanz und Steckborn im Kanton Thurgau verkehrt eine solarbetriebene Linienfähre.

Das ist Tatsache.

Zwischen Travemünde in Schleswig-Holstein und Trelleborg in Schonen verkehrt eine solarbetriebene Autofähre, die zwar nicht so schnell ist, aber den Genuß einer geruhsam-futuristischen Ökoseereise erlaubt.

Das ist Utopie.

Wir haben alle so unsere Träume - und wir haben die realen Auslöser für diese Träume!

Davon abgesehen gibt es ein Jahr später Neues von der Solarflotte (Ja!) auf dem Bodensee.

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Schwäbisches Tagblatt, 13.11.01, Südwestumschau

Gestiegenes Vertrauen in Öko-Produkte

Ok, dies ist ein banaler Bericht von der Lebensmittelmesse Anuga in Köln im Jahre 2001! Und bei manchen der beschriebenen Produkte rollen unsere Augen in akutem BSE-Schub.

Dennoch enthält er einige Aussagen, die es vor zehn Jahren so einfach noch nicht gegeben hätte, nicht auf einer solchen Messe!

Gleichwohl zeigt ein solcher Bericht auch, wie sehr gesellschaftlicher Fortschritt einhergeht mit Exotismen, Albernheiten, und eben auch purem Luxus derer, die sich die Öko-Ferrari-Kost leisten können!

Herrgott, ja!

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Schwäbisches Tagblatt, 15.10.01, Vermischtes

Mehr Biber an der Donau

An der baden-württembergischen Donau vermehren sich die Biber. Wie es aussieht, wandern sie selbständig aus Bayern ein.

(Das tun übrigens auch die Wölfe aus Polen in Brandenburg, aber das ist eine andere Geschichte, die anderswo erzählt werden wird.)

Interessant ist, daß hier neue Rückzugsgebiete für die Tiere von Menschenhand angelegt werden: wann wird ununterscheidbar sein, ob solche Gelände natürlichen oder menschlich/künstlichen Ursprungs sind? Und wird das etwas ausmachen?

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Schwäbisches Tagblatt, 10.10.01, Südwestumschau

 

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